Umfeld des Vertrauens

Setz einen guten Menschen in ein schlechtes Umfeld und er wird schlecht. Setz einen schlechten Menschen in ein gutes Umfeld und er wird gut. Es sind nicht die Menschen, es ist das Umfeld. Und das wird durch die Führung geschaffen und bestimmt. Schaffe als Führungskraft ein positives Umfeld, in dem sich jeder sicher fühlt. Wenn Du es schaffst, dass Fremde zu Freunden werden, entsteht eine gelöste Atmosphäre, in der Vertrauen und Kooperation ganz natürlich zum Erfolg führt.

Klare Verantwortungen

Schaffe ein Umfeld, in dem die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Wer entscheidet in welchem Fachgebiet was und wer ist für welchen Prozess verantwortlich? Ist dies nicht geregelt, entstehen Spannungen und Wettbewerb innerhalb des Unternehmens. Und Wettbewerb sollte draußen und nicht drinnen sein. Wenn wir innerhalb des Unternehmens gegeneinander arbeiten, verlieren wir die notwendige Kraft für den Erfolg im Markt.

Befehlsempfänger oder Mitdenker

Du möchtest Mitarbeiter, die selbständig arbeiten und „mitdenken“? Dann delegier nicht nur Aufgaben sondern auch Kontrolle und Verantwortung. Das ist eine der schwierigsten Lebensaufgaben für Eltern wie auch für Führungskräfte: los lassen. So machst Du aus Befehlsempfängern selbständige Führungspersönlichkeiten, die dich stolz machen werden.

Denk langfristig und nachhaltig

Als Führungskräfte treffen wir täglich Entscheidungen, mit der Unsicherheit: was bringt die Entscheidung mit sich? Bei größeren und grundsätzlichen Entscheidungen hilft, sich und seine Mitarbeiter auf eine Reise in die Zukunft mit zu nehmen. Stellt euch gemeinsam die Frage, wie sich die jeweilige Entscheidung auswirkt in 3, 5 oder sogar 10 Jahren.

Unterschiedlichkeiten ermuntern

Für umfangreiche Projekte oder Entscheidungen führen unterschiedliche Team-Mitglieder zum größten Erfolg. Wir brauchen den Bedenkenträger, der hinter jeder Ecke die Gefahren sieht, denn so entgeht uns nichts. Der klein-klein-Denker ist wichtig für unser Projekt, denn er sieht jedes kleinste Detail.

Wir brauchen den Träumer und wir brauchen den Praktiker. Je unterschiedlicher die Team-Mitglieder sind, umso mehr Diskussion findet statt und die Qualität der Entscheidung ist um ein Vielfaches höher. Frage ich nur Gleichgesinnte: suche ich Anerkennung. Frage ich Andersdenkende: erweitert es meinen Horizont.

Sei pünktlich als Chef

Das Meeting hat vor 15 Minuten angefangen und dann platzt plötzlich der Chef lautstark herein und übernimmt das Ruder, ohne zu wissen, was bisher besprochen wurde. Wirkt unhöflich oder? Sei ein Vorbild und sei pünktlich. Immer. Sollte es Dir wirklich nicht möglich sein, bleib weg oder sag Bescheid, dass du später kommst. In beiden Fällen übergibst du die Leitung des Meetings. Und wenn du später dazu kommst: geh lautlos in den Raum und setz dich nach hinten. Begegne Deinen Kollegen mit Wertschätzung.

Mitarbeiter für einen Tag

Mach für einen halben Tag oder Tag die Arbeit Deiner Mitarbeiter. Das fördert dein Verständnis für die Aufgaben und Probleme des Alltags und lässt dich besser verstehen, was in der Firma vor sich geht. Nebeneffekt: Deine Beziehung zu den Mitarbeitern wird verbessert und Vorurteile werden abgebaut. Es zeigt Bodenhaftung und „ich bin mir nicht zu schade dafür“.