Wer ich bin und woran ich glaube

Mein Name ist Katja Penny, aber wer ich bin, habe ich viele Jahre ignoriert. Was macht mich aus, was macht mich glücklich? Was ist die Mustervorlage, die Schablone, um glücklich und erfolgreich zu sein? Meine war klassisch geprägt durch mein Elternhaus und die Gesellschaft. Sei fleißig, lern was, wirst was.

Das habe ich also gemacht.

Nach meinem Studium zum Ingenieur habe ich ein paar Jahren später den MBA gemacht und bei der Arbeit habe ich mich richtig angestrengt und war fleißig.

Lernen = Karriere

Karriere = Erfolgreich

Erfolgreich = Glücklich?

 

Ich hatte keinen meiner Karriereschritte geplant und ich hatte das auch nie erwartet. Es war sogar jeder Schritt irgendwie Zufall und irgendwann fand ich mich dann in der Geschäftsleitung wieder. Eine „wichtige“ Position. Ich hatte mich nie so gefühlt. Ich war immer noch „ich“ und alles andere als wichtig.

Aber auf dieses Gefühl habe ich nicht gehört sondern auf den Headhunter, der mich anrief und mir noch eine höhere Position anbot. Ich sagte ja und hatte noch mehr Macht und Geld und Status – also alles was in die Lebensschablone „erfolgreich“ passt. Da dachte ich: Jetzt hast du es geschafft, jetzt bist Du erfolgreich.

Leider hat sich eines nicht eingestellt: das Glücklich Sein.

Denn bei all dem eingeredeten Streben nach noch mehr Erfolg und Macht und Geld und Status, hatte ich vergessen, auf mich zu hören. Ich war schon lange nicht mehr, wo ich sein wollte. Also habe ich alles aufgegeben und hinter mir gelassen.

Seit 2014 bin ich auf der Suche nach mir. Was macht mir Spaß und was erfüllt mich am Ende des Tages? Was sind meine Glaubenssätze, wie ticke ich?

Woran glaube ich?

Ich glaube, dass sich alles vereinfachen lässt: Situationen, Dinge, Beziehungen. Ich kann kompliziert nicht ausstehen. Dafür bin ich aber andererseits bereit, viel Energie in die Vorbereitung zur Vereinfachung zu stecken.

Z.B. macht mir Essen Spaß – wenn es nicht kompliziert wird! Also stecke ich jede Menge Zeit in die Vorbereitung, schmiere meine Brote, belege und schneide sie in mundgerechte Häppchen. Alles was zu einem schönen Vesper gehört wird von mir in mundgerechte Häppchen zerteilt: saure Gürkchen, Tomaten, Käsestückchen, usw. Und wenn dann alles fertig ist, dann ist Essen – einfach. Ich liebe es auch, Dinge zu essen, für die man nur einen Löffel braucht oder ich sorge vorab dafür, dass das so ist.

Ich glaube auch, dass man nicht immer alles verändern muss um der Veränderung willen. Wenn mir nunmal die Nummer 217 beim Chinesen super schmeckt, warum sollte ich Experimente machen? Genauso in Unternehmen: Es wird oft vergessen, dass es die vielen kleinen Dinge sind, die einen großen Unterschied ausmachen. Und Traditionen sind nicht immer schlecht.

Ich glaube an das japanische Kaizen, der steten Optimierung von Produkten und Prozessen in kleinen Schritten, die am Ende zum Erfolg führen. Ich glaube an Treue, Loyalität und Nachhaltigkeit einerseits, bin aber andererseits Feuer und Flamme für Neuerungen und Veränderungen, die die Welt vereinfachen.

Menschen und ich

Ich liebe es mit Menschen Zeit zu verbringen, Spaß zu haben, zu lachen und sich gegenseitig zu helfen. Das macht mich glücklich.

Ich glaube fest daran, dass alle Menschen gut sind. Ja, auch Dein Chef, den Du fies findest. Der auch. Ich glaube nämlich, er weiß es nur nicht besser. Wir lernen für jeden Beruf mindestens 2-3 Jahre, für andere müssen wir sogar 5-6 Jahre studieren – aber Chef sein kann offensichtlich jeder, einfach so?

Eben nicht! Auch dafür gibt es eine Kompetenz, die gelernt sein sollte. Sozialkompetenz.

Und diese Kompetenz ist genial, denn ich kann sie in jeder Firma gebrauchen. Steht doch in allen Stellenausschreibungen: Sozialkompetenz erwünscht. Ist doch super! Alle anderen Kompetenzen sind nämlich ganz schön spezifisch und eben nicht übertragbar: Wenn ich Maurer gelernt habe, kann ich nicht morgen Elektriker sein. Sozialkompetenz ist universal, denn in jeder Firma sind Menschen.

Meine Mission: Menschen verstehen

Mein Ziel ist das Wissen über Sozialkompetenz zu verbreiten. Ich helfe Menschen, sich und andere besser zu verstehen und schaffe mit der Vermittlung von Sozialkompetenz ein Umfeld, in dem Vertrauen, Kooperation und Innovation ganz natürlich zum Erfolg jeder Unternehmung führen. Privat wie beruflich.

Das ist meine Berufung.
Das macht mich glücklich.
Das bin ich.