Sein Warum zu kennen, zu wissen, was einem Spaß macht und endlich „sein Ding“ zu finden, ist ein Traum. Uns steht die Welt offen, wir können alles machen und werden, was wir wollen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos – und genau da ist das Problem.

Ich habe keine Ahnung,
was mein Ding ist

Auf der Suche nach der einen Sache, die mich erfüllt und glücklich machen sollte, habe ich unzählige Bücher verschlungen. Finde Deine Stärken, teste Deinen Typ, usw. Aber irgendwie hat das alles nicht funktioniert.

Bis ich Simon Sinek entdeckte, der sich nicht auf das WAS konzentriert sondern das WARUM. Warum machen manche Dinge Spaß und andere eben so gar nicht? Warum gefällt mir Alexa und Siri mag ich nicht benutzen? Warum habe ich einen Kleiderschrank, der max 3-4 Typen von Oberteilen enthält?

Dein Warum ist die Schablone fürs Leben

Ich habe mit dem Prozess von Simon Sinek mein Warum gefunden und kann mir jetzt vieles erklären. Mein Warum zu kennen, gibt mir Sicherheit bei jeder Entscheidung, die ich zu treffen habe. Es funktioniert wie eine Schablone für mein Leben, in die manche Dinge, Entscheidungen, Menschen etc. passen oder nicht.

Dein Warum ist wie ein Kompass, der Dich durch das Leben führt. Du wirst Dich sicherer und selbstbewusster fühlen weil Du Dir selbst bewusst bist. Einen Grund zu haben, für das was du machst oder nicht machst, wird dich erfüllen und glücklich machen. Zu wissen, wer man ist, fühlt sich richtig gut an.

Wie finde ich mein Warum?

Dazu graben wir in unseren Erinnerungen. Denk an deine ganz spezifischen Momente oder Erlebnisse: sowohl positiv als auch negativ. Es sind nicht nur die schönen Momente, die uns Auskunft über uns selbst geben – die negativen Erlebnisse sind ebenso aufschlussreich.

Die schönsten Momente

Das sind die Erlebnisse im Leben, in denen wir in einer emotionalen Hochphase sind. Wir machen etwas und denken: das könnte ich mein ganzes Leben machen. Es macht richtig Spaß und wir genießen den Moment und würden ihn am liebsten festhalten.

Die schlimmsten Momente

Auch diese Erlebnisse sind wichtig zu verstehen, denn sie sagen uns, was nicht zu uns passt, was uns widerstrebt. Es sind die Erlebnisse, die negative Emotionen hervorgerufen haben, in denen wir traurig, stinksauer oder verletzt waren.

Sei spezifisch und nicht allgemein

Wichtig dabei ist, ganz spezifisch zu sein. Erinnere dich an Details der Situation und rufe Dir die Gefühle zurück ins Bewusstsein. Und glaub mir: du wirst dich an Deine Hochs und Tiefs sehr gut erinnern und dir werden Details einfallen, die du nicht für möglich hältst.

Beschreibe die Erinnerungen detailliert: statt „das war ein fürchterliches Meeting“, schreib „ich war sauer und verletzt, dass ich von Herrn Maier immer übergangen wurde“. Und statt „die Schularbeit hat mir Spaß gemacht“ sei detailliert und nimm „über das Thema Käfer zu recherchieren, war spannend, hat meine Neugier geweckt und ich konnte gar nicht aufhören“.

Nimm dir die Aus-Zeit

Die Erinnerungen sind manchmal etwas tiefer vergraben und brauchen Zeit, bis sie uns wieder einfallen. Unser sprachloser Gehirnteil Stummi (Unterbewusstsein) wird uns aber dabei helfen.

Als ich mich auf die Suche nach meinen Erinnerungen machte, fiel mir zuerst gar nichts ein und ich dachte: das wird nix. Getrieben durch die schnell-schnell Business Welt, war ich dann zu ungeduldig und wollte schon aufgeben.

Aber Stummi arbeitete weiter daran. So hatte ich zum Teil Träume oder Erinnerungen, die plötzlich zurück kamen in stillen Momenten oder Situationen ohne aktive Konzentration. Wie oft nehmen wir uns die Zeit, einfach nichts zu tun, wenn wir alleine sind? Kein Smartphone, kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Buch. Wie oft sitzen wir einfach nur da und machen GAR NICHTS?

Und genau darum geht es: lass Dein Gehirn für Dich arbeiten. Wie lange es auch immer geht. Es geht nicht darum, diesen Prozess in 1 Stunde zu erledigen. Nimm dir die Zeit, die es braucht.

Die Sicht von außen:
Partnerwahl und Austausch

Bis hier hast du in dich gehört und alles, an was du dich erinnert hast, festgehalten. Aber, alle Erinnerungen sind etwas eingefärbt durch deine Gedanken und Wünsche. Jetzt geht es darum, sich mit jemandem über deine Erinnerungen auszutauschen, dem du vertraust.

Deine Umwelt nimmt dich wahr und bildet sich eine Meinung über dich – ob du das willst oder nicht. Darum ist es wichtig, deine Erinnerungen und Bilder mit einer vertrauten Person zu teilen. Es sollte jemand sein, der keine persönliche Agenda für dich hat, total unvoreingenommen und frei von eigenen Interessen für dich ist.

Der Austausch mit deinem Vertrauten

Im Gespräch mit dem auserwählten Partner, werden nicht nur Informationen ausgetauscht sondern auch Eindrücke. Deine Körpersprache sendet Signale aus und dein Partner hat die Aufgabe nicht nur diese festzuhalten sondern auch wiederkehrende Gefühle und Formulierungen.

Daraus ergeben sich Muster, die aussagen, an was Du glaubst. Roy H. Williams hat die Idee von Simon Sinek praktikabel beschrieben: es geht um die sichtbaren Gründe und Werte, die dich antreiben und die dein Warum formen.

Dinge, die andere sehen können.
Dinge, die Dein Verhalten beweisen und bestätigen.

In meinem Coaching kann ich Dir helfen, dein Warum zu finden.
Ein erstes unverbindliches Gespräch hilft dir dabei den Prozess zu verstehen.